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Hallenheft

Der TSV Ellerbek hat im Auswärtsspiel bei der HSG Schülp/Westerönfeld/Rendsburg trotz einer starken Schlussphase eine knappe 37:39 (15:19)-Niederlage hinnehmen müssen. Nach einem lange Zeit schwachen Auftritt kämpften sich die Elligators in den letzten Minuten noch einmal eindrucksvoll zurück, doch die Hypothek aus der Anfangsphase erwies sich am Ende als zu groß.

Die Partie begann ausgeglichen (6:6, 10.), doch Ellerbek ließ bereits früh zahlreiche hochkarätige Chancen ungenutzt und fand defensiv keinen stabilen Zugriff. Schülp nutzte diese Schwächephase konsequent aus und setzte sich bis zur 20. Minute auf 12:8 ab. Vor allem im Rückzug offenbarten die Gäste immer wieder Lücken, sodass die Gastgeber einfache Treffer erzielen konnten. Auch zur Halbzeit lag Ellerbek folgerichtig mit 15:19 zurück.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild zunächst unverändert. Die Elligators gingen weiterhin fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um und hatten große Probleme, das Tempospiel der wacheren Gastgeber zu kontrollieren. Beim Stand von 25:20 (40.) schien Schülp die Partie sicher im Griff zu haben. Doch dann ging noch einmal ein spürbarer Ruck durch die Ellerbeker Mannschaft. Mit mehr Konsequenz im Angriff und verbesserter Abwehrarbeit kämpfte sich der TSV Tor um Tor heran und verkürzte in der Schlussphase auf 33:31 (53.).

Auch wenn Schülp wiederum auf 37:33 erhöhen konnte, bewiesen die Elligators Moral und starteten eine furiose Aufholjagd. Nur 23 Sekunden vor dem Ende gelang tatsächlich der Anschlusstreffer zum 38:37 und plötzlich war wieder alles offen. Doch die Gastgeber hatten die letzte Antwort parat und erzielten kurz vor Schluss den Treffer zum 39:37-Endstand.

Bester Werfer der Ellerbeker war Lasse Michael Most mit 11 Toren, gefolgt von Niklas Benkendorf (7) und Max Niemann (6). Ebenfalls treffsicher präsentierten sich Marten Rudi Most und Tobias Pfeiffer mit jeweils vier Treffern. Trotz der starken Moral verhinderten vor allem 19 Fehlwürfe aus teils besten Gelegenheiten, eine zu passive Abwehrarbeit und Defizite im Rückzugsverhalten einen möglichen Punktgewinn.

Am Ende blieb die Erkenntnis, dass die Elligators die entscheidenden Momente zu selten für sich nutzen konnten. Die Aufholjagd unterstrich zwar den Kampfgeist der Mannschaft, doch das nötige Quäntchen Glück muss man sich über die gesamte Spielzeit hinweg erarbeiten. Am kommenden Freitag (20:30 Uhr) hat der TSV Ellerbek gegen den TSV Kronshagen vor heimischem Publikum die Gelegenheit zur Wiedergutmachung.

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